Sortieren statt Trainieren

| Volleyball Rund um den Verein

Flüchtlingshilfe der Volleyballsparte

Die Volleyballer und Volleyballerinnen des SSV Scheuen haben sich kürzlich zusammengefunden, nicht um zu trainieren, sondern um in der Flüchtlings Notunterkunft in der ehemaligen Kaserne in Scheuen zu helfen. Dort haben sie sich in der Bekleidungsausgabe nützlich gemacht und säckeweise gespendete Kleidung sortiert, gefaltet und in Regale eingeräumt. Das macht es den Mitarbeitern des Malteser Hilfsdienstes einfacher die Kleidung schnell und in der richtigen Größe zu finden und an die Flüchtlinge zu verteilen.

Von 17.00 bis 22.00 Uhr haben die Volleyballerinnen Kleidung für annähernd hundert Männer, Frauen und Kinder sortiert. Gemeinsam mit den Hauptamtlichen Helfern des MHD wurden die Kleidungsstücke am nächsten Tag an die Flüchtlinge verteilt. Doch nicht nur Kleidung wurde von den Sportlern sortiert, auch bei der Ankunft von weiteren ca. 400 Flüchtlingen am Späten Samstagabend (20.09.2015) waren die Volleyballerinnen vor Ort und haben Hygienepacks, Trinkwasser, Decken, Kissen und Handtücher an die Neuankömmlinge verteilt. Von der Ankunft der Flüchtlinge um 02.00 Uhr bis um 07.15 Uhr waren sie dabei, bis auch der letzte seine Sachen hatte. Ein Kamerateam von Spiegel TV war ebenfalls vor Ort und hat über die Situation in der Notunterkunft berichtet: http://www.spiegel.tv/filme/fluechtlinge-celle/ 

Das Engagement der Sportlerinnen und Sportler in Scheuen wird demnächst ausgeweitet. Dann wird der SSV Scheuen die Flüchtlinge am Sportgeschehen teilhaben lassen. Wer möchte kann Fußball, Tischtennis, Badminton, Kinderturnen, Karate oder Volleyballspielen. Die Scheuener Sportler und der Vorstand sind davon überzeugt, dass die Integration und das Erlernen der deutschen Sprache beim Sport viel einfacher ist.Sport ist ein zuverlässiges Werkzeug für die Integration unserer neuen Mitbürger. Die Chancen die sich für die Vereine und Mannschaften auftun sollten nicht ungenutzt verstreichen. Viele Vereine plagen Nachwuchssorgen und Mannschaften werden aufgelöst weil Mitspielerinnen und Mitspieler fehlen. Das kann sich durch die ankommenden Flüchtlinge ändern.

Wenn wir es zulassen! Und wir sollten es zulassen!!

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